Referenz
onestra GmbH Sucess Stories - Screeningsoftware im medizinischen Bereich als SaaS Lösung
Beschreibung
Unter dem folgenden Link finden sie ein PDF Dokument zum Download. Darin enthalten sind die Success Stories der Screeningsoftware, die von der onestra GmbH für die Bundesländer Saarland und Bremen konzipiert und umgesetzt wurde. Die Success Stories enthalten Testimonials der Projektpartner und erläutern die Herausforderungen die bei der Entwicklung der Software as a Service Architekturen berücksichtigt werden mussten.
URL
http://onestra.de/fileadmin/Success_Stories_onestra_GmbH/20090128_onestra_screening_folder_web.pdf
Durchgeführte Tätigkeiten
Das Bundesland Bremen hat den Schutz von Kindern auf die politische Agenda gesetzt
und konsequent Schutzmaßnahmen auf den Weg gebracht. So wurde bereits 2007 in
Bremen das "Gesetz zur Sicherung des Kindeswohls und zum Schutz vor Kindesvernachlässigung
(KiWG)" verabschiedet. Zur Umsetzung dieses Gesetzes hat das Gesundheitsamt
Bremen die „Einladende Stelle Früherkennung und Frühberatung“ eingerichtet. Das
dafür zuständige Team hat ein Paket erarbeitet, das verschiedene wichtige Ziele beinhaltet.
Den Früherkennungsuntersuchungen fällt in diesem Zusammenhang eine hohe
Bedeutung bei der Sicherung des Kindeswohls zu. Es ist wichtig, dass alle Eltern die
sogenannten U-Untersuchungen bei ihren Kindern durchführen lassen. Außerdem gilt es
zu erkennen, bei welchen Familien Hilfebedarf besteht, um diesen auch zeitnah befriedigen
zu können.
Herausforderungen und Ziele
Das Projektteam der Einladenden Stelle für Früherkennung und Frühberatung hat -
abgeleitet aus dem Kindeswohlgesetz - folgende Ziele definiert:
• Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen signifikant erhöhen
• Einladungswesen für alle Kinder errichten und organisieren, unabhängig vom
Versichertenstatus
• Risikofamilien erkennen und erreichen
• Kontaktaufnahme mit diesen Familien ermöglichen, und zwar zeitnah,
gezielt und hilfeorientiert
• Weitere begleitende Hilfen für die betreffenden Familien einleiten
• Gefährdung des Kindeswohls durch übergreifendes Screening minimieren
Anforderungen und Lösung
Um die Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchungen zu steigern, sollen alle Eltern mit
einem Einladungsschreiben an diese wichtigen Untersuchungen erinnert werden. Dies
geschieht unter Rückgriff auf Meldedaten, die die für das Verfahren benötigten Daten
enthalten. Im weiteren Prozessverlauf sind die Rückmeldungen von den Ärzten über die
erfolgten Untersuchungen zu verarbeiten. Ist die Erinnerung erfolglos geblieben und
wurden U-Untersuchungen versäumt, soll das Gesundheitsamt auf Basis der weitergeleiteten
Informationen den Dialog mit den Eltern suchen.
Das Bremer Projektteam hat mit der Firma onestra Kontakt aufgenommen. Die Spezialisten
für die Abbildung komplexer Prozesse durch flexible Softwarearchitekturen hatten
vorher im Saarland als Dienstleistungspartner für das zuständige Ministerium die
deutschlandweit erste Screening-Lösung zur Unterstützung des Schutzes des Kindeswohls
erfolgreich implementiert. Es wurde schnell klar, dass hier eine passende
Ausgangsbasis vorhanden ist. Im August 2008 erhielt onestra den Auftrag zur Bereitstellung
einer webbasierten Softwarelösung, ausgehend von dem für das Saarland entwickelten
System zur Unterstützung der Früherkennungsuntersuchungen.
Die konkrete Bearbeitung der Fälle findet im Gesundheitsamt Bremen statt. Dort laden
die Mitarbeiter per Brief zur Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen U4-U9
für Kinder ein. Der Einsatz der Softwarelösung ermöglicht ein auf den zur Verfügung
gestellten Meldedaten basierendes, systematisches und weitgehend automatisiertes
Vorgehen:
• Einladungs- und Erinnerungesschreiben an betroffene Kinder bzw. deren Eltern
• Aufnehmen der papiergebundenen Rückmeldungen von niedergelassenen Ärzten
• Ausgeben von Rückmeldungen an Meldeämter
• Ausgeben von Listen „überfälliger“ Kinder nach erfolgloser Erinnerung
• Erstellen und Ausgeben von Dokumentationsbögen für die Nachverfolgung durch die
Gesundheitsämter
• Aufnehmen der Rückmeldungen von den Teams der Gesundheitsämter
Es wurde letztlich eine Software entwickelt, die anhand der verfügbaren Meldedaten und
der Rückmeldungen von Ärzten die Einladungen bzw. Erinnerungen zu den jeweiligen
U-Untersuchungen erzeugt und nachverfolgt. Diese Gesamtfunktionalität war im Projekt
ein wichtiger Faktor, wie Frau Dr. Gabriele Sadowski vom Gesundheitsamt Bremen,
unterstreicht: „Die Screening-Software von onestra ermöglicht den Mitarbeitern des
Gesundheitsamtes Bremen, Problemfälle zu identifizieren und schnelle Hilfe zu leisten.
Darüber hinaus lassen sich die Daten anonymisiert auswerten und geben Aufschluss
darüber, wie das Gesundheitswesen seinen Bürgern konkret helfen kann und wo Bedarf
an Hilfe befriedigt wurde.“
Fazit
Durch den Einsatz einer Software, die auf die sich aus der Aufgabenstellung ergebenden
Prozesse zugeschnitten ist, können die Ziele des (KiW-)Gesetzes nun effektiv unterstützt
werden.
Über die gelungene Zusammenarbeit mit onestra äußerte sich auch der Leiter der Sozialpädiatrischen
Abteilung des Gesundheitsamtes in Bremen, Eberhard Zimmermann, sehr
zufrieden: „Von der anfänglichen Beratung und der Erstellung des Pflichtenhefts, aufbauend
auf unseren Vorüberlegungen, bis hin zur Umsetzung des Projektplans und Implementierung
der Lösung verlief alles nach Plan. Unser Vertrauen in die Kompetenz von
onestra wurde voll bestätigt.“
Ebenfalls eine durchweg positive Bilanz zieht Daniel Guthor, Geschäftsführer von
onestra: „Die Zusammenarbeit mit dem Bremer Gesundheitsamt bei der Entwicklung der
Softwarelösung zur Unterstützung der Früherkennungsuntersuchungen hat für uns
Beispielcharakter für eine gelungene Public Private Partnership. Die intensiven Vorüberlegungen
und detaillierten Anforderungen des Gesundheitsamtes Bremen haben sich
perfekt mit dem Fokus von onestra auf webbasierten Anwendungen und den Erfahrungen
im Bereich des Screening ergänzt. Die Entwicklung und Produktivschaltung dieses
komplexen Softwaresystems binnen drei Monaten zeigt die Professionalität und das
Engagement beider Seiten.“
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| Herr Dipl.-Kfm. Daniel Guthor |
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